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Kapelle St. Jost auf Dottenberg

 

 

 

 

 

 

Die Kapelle St. Jost ist beliebt für Hochzeitsfeiern.

(Nähere Angaben siehe unter Reservation).

 


Die Pfarrei St. Martin, Adligenswil feiert in der Zeit von Christi Himmelfahrt bis Mitte Dezember jeweils am 3. Sonntag im Monat um 19.30 Uhr Gottesdienst in dieser Kapelle.
(Siehe unter Gottesdienste).

     

 

Aus der Geschichte der Kapelle St. Jost, Dottenberg

Östlich von Ebikon verläuft ein Hügelzug parallel zur Reuss nach Nordosten. Das Götzental teilt ihn in eine nördliche und eine südliche Hälfte, in den Rooter Berg und den Dottenberg. An dessen südlicher Flanke besass das Benediktinerkloster im Hof ein 1314 erstmals erwähntes Gut in reich besonnter Lage, von wo der Blick weit in die Berge schweift. Wann der Hof mit einer Kapelle ausgestattet wurde ist ungewiss.
Die Legende sagt, dass der Hofbesitzer Johannes Fluder auf einer Wallfahrt in Rom von Räubern überfallen worden sei und den Bau einer Kapelle versprochen habe, sollte er unbeschadet heimkehren können.
1701 wird die Kapelle jedenfalls neu geweiht, was heisst, dass vorher bauliche Massnahmen und ältere Weihen stattgefunden haben müssen.
Der Stifter sei der 1715 oder 1716 gestorbene Kaplan Jost Fluder gewesen, ein Stiftungsbrief aber fehlt. Ein „1696 Fluder“ beschriftetes Glöcklein kam 1866 in das Kantonsspital Stans und weist auf die damalige Besitzerfamilie des Hofes sowie auf eine Bauphase hin.
1862 brachen die neuen Eigentümer, Barbara und Josef Meyer-Fluder, das baufällige Gebäude ab und liessen durch den Baumeister Wilhelm Keller 1863 die heute bestehende Kapelle weiter südlich erbauen. Am 2. September 1865 wurde sie eingeweiht. Eine Aussenrenovation erfolgte 1936. Am 8. November 1985 übergab die Besitzerfamilie Martin Meyer-Banz die Kapelle einer Stiftung, die gegründet wurde, um die Restauration und den Erhalt der Kapelle zu sichern. 1986 – 1987 wurde das Gotteshaus gesamthaft restauriert.